Ordnung und Sauberkeit spielt auch im Feuerwehralltag eine entscheidende Rolle. Schmutz und Dreck sammelt sich schließlich, ob durch Einsätze, Übungsdienste, Veranstaltungen oder bedingt durch Wind und Wetter - IMMER an.
Deshalb treffen sich die Mitglieder der Einsatzabteilung in regelmäßigen Abständen und in festgelegten Gruppen zu Arbeitsdiensten, in denen Instandhaltungsarbeiten, Reinigungsarbeiten oder sonstige anfallende Aufgaben erledigt werden.
Vergangenen Samstag war es wieder soweit - nach einer Stärkung mit "Feuerwehrmarmelade" ging es ans Werk.
So wurden etwa Fenster geputzt, Jalousien installiert, der Schaukasten gereinigt, ein Regenablauf gereinigt und nicht zuletzt dreckige Fahrzeuge gründlich gereinigt und ausgewischt.
Die diesjährige Pfingstfreizeit verbrachte die Jugendfeuerwehr in Plauen.
Am Anreisetag ging es in den Kletterpark Koala, wo verschiedene Routen frei geklettert werden konnten. Das Highlight war definitiv die Abfahrt mit der großen Seilbahn.
Die Unterkunft, die Jugendherberge in Plauen wurde im Anschluss bezogen. Besonders an der Unterkunft war - sie wurde bis 1999 als Feuerwache genutzt. Es gab also jede Menge Details während dem Aufenthalt zu entdecken. So hing die alte Alarmtafel noch im Empfangsbereich, oder die Rutschstangen die in die Fahrzeughalle führten, welche jetzt als Speisesaal genutzt werden.
Am Samstag starteten wir mit einem Ausflug zur Berufsfeuerwehr nach Leipzig. Auf der Feuer und Rettungswache 6, führte man uns durch die Fahrzeughallen und das Wachgebäude. Die Kinder gewannen ein paar spannende Eindrücke in die Arbeit der Leipziger Feuerwehr. Im Anschluss ging es weiter ins Riff, ein Spaßbad mit vielen verschiedenen Becken und Rutschen.
Am Sonntag ging es dann zum Kulturprogramm nach Mödlareuth ins deutsch-deutsche Museum. Hier konnte die eindrucksvolle Geschichte eines Ortes, welcher durch den Mauerbau in zwei Hälften geteilt wurde, nachempfunden werden. Es konnten viele Exponate und Bauten aus der Zeit des Mauerbaus und der DDR begutachtet werden.
Auf keiner guten Freizeit fehlen darf natürlich, die Nachtwanderung und die obligatorische Runde Eis. Auch darum kümmerten wir uns im Laufe des Wochenendes, bevor es am Pfingstmontag wieder auf die Reise nach Hannover ging.
Unser Dank gilt allen Förderern für eure finanzielle Unterstützung, ohne die solch kostspielige Freizeitfahrten nicht realisierbar wären! Ebenso bedanken wir uns für die Bereitstellung von Mannschaftstransportwagen an unsere Nachbarn der FF Stöcken und die FF Ricklingen.
Am vergangenen Sonntag unternahm die Alters- und Ehrenabteilung einen Ausfug in den PS-Speicher nach Einbeck. Zu bestaunen gab es dort etliche Oldtimer und historische Exponate rund um den Bereich Auto und Mobilität aus den letzten 200 Jahren. Unsere altgedienten Feuerwehrleute nutzten sogleich die Chance und ließen sich in bester Manier, vor einem Exponat ablichten. Vielen Dank an dieser Stelle an Helgo, welcher sich um die Planung der Aktivitäten rund um die Alters- und Ehrenabteilung kümmert!
Gegen 00.30 Uhr am Sonntagmorgen endete für die Mitglieder der Fachgruppe FüKom die Nacht.
In Hannover-Ricklingen war es zu einem Großbrand in einem freistehenden Mehrfamilienhaus gekommen. Im Laufe des Einsatzes wurde die Alarmstufe erhöht und deshalb unter anderem die Fachgruppe FüKom nachgefordert.
Vor Ort wurde durch die Fachgruppe der Funkraum im ELW 3 besetzt und Aufträge und Gespräche bearbeitet und dokumentiert. Mit dem Notstromanhänger wurde der ELW 3 eingespeist und auch die Drohne war für mehrere Erkungungs und Dokumentationsflüge in der Luft.
Der Einsatz zog sich bis in den Morgen, da durch die Ausbreitung des Feuers im Gebäude und den Teileinsturz einzelner Decken, ein Löschen nur von außen möglich war, was insbesondere die Nachlöscharbeiten umständlich gestaltete. Der Einsatz für die Fachgruppe war gegen 09.00 Uhr schließlich beendet.
Insgesamt waren von der Feuerwehr Hannover etwa 80 Einsatzkräfte mit 30 Fahrzeugen über 8 Stunden im Einsatz.
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